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Bayern 1-Nordic Walk am Arber - Schlickenrieder begeistert die Massen


Im Rahmen des Bayern 1-Nordic-Walk 2008 war der Große Arber die größte sportliche Herausforderung. Rund 200 Teilnehmer eroberten am Samstag mit ihren Stöcken bei Kaiserwetter den König des Bayerischen Waldes, allen voran der ehemalige Skilanglauf-Profi Peter Schlickenrieder.

Für Schlickenrieder ist Nordic Walking „die pure Lust am Leben“ und mit seiner Begeisterung gelingt es ihm, die Massen zu motivieren. Viele bekannte Gesichter trifft er unterwegs auf der Strecke. Brigitte Mederer und Heidi Wilke vom TV Feldkirchen (Rosenheim) sind seit fünf Jahren begeisterte Nordic-Walkerinnen. Heuer haben sie sich zum Ziel gesetzt, an allen fünf Veranstaltungen der Bayern 1-Tour teilzunehmen. Die Arber-Tour haben sie mit einem Kurzurlaub in Bayerisch Eisenstein verbunden. „Es ist schön, andere Landschaften kennen zu lernen und mit vielen Leuten in Kontakt zu kommen“, sind sie sich einig und außerdem hat es ihnen der sympathische Peter Schlickenrieder angetan. Auf jedem Walk lassen sie sich ein Autogramm aufs Sportlerhemd schreiben.
„Servus Peter, wie geht’s?“, wird Schlickenrieder immer wieder gegrüßt. „Guat, echt bärig da am Arber“, so seine Antwort. Auch Jürgen Jung aus Zwiesel ist ein alter Bekannter. Bei der Langlauf-WM 2001 in Lahti war Jung als Techniker im DSV-Team dabei.

Start und gleichzeitig Eventplatz war beim Thurnhofstüberl. Man konnte sich 5, 10, 15 oder 20 Kilometer lange Strecken aussuchen, unterwegs hatte die ARBER-BERGBAHN Verpflegungsstationen aufgebaut. Landschaftlich äußerst reizvoll waren die Strecken ausgewählt worden und bei der Gipfel-Tour kamen auch die sportlich Ambitionierten voll auf ihre Kosten. Für Stimmung im Stadion sorgten Moderator Tillmann Schöberl und die „Veterinary Street Jazz Band“. Die Sponsoren AOK und E.ON waren mit Infoständen vertreten und Stöcke testen konnte man bei Sport Weinberger aus Bodenmais.
Am gemeinsamen Aufwärm-Training zu Beginn des Walks haben auch die Bürgermeister Thomas Müller (Eisenstein), Robert Zettner (Zwiesel) und Michael Adam (Bodenmais) teilgenommen.

 

Der Arber – König des Bayerischen Waldes
– lädt ein zum Bayern 1 Nordic Walk

Nun ist es endlich soweit. Die anspruchvollste sportliche Herausforderung steht am 6. September 2008 auf dem Programm. Der Arber im Bayerischen Wald ruft!
An den vier Nordic Walking Runden wurde bis zuletzt eifrig gefeilt.

Der Start und gleichzeitig Eventplatz für diese Veranstaltung ist das Thurnhofstüberl am Arber.

Vorstellung der einzelnen Runden:

Nr. 1 Scheiben-Weg:
Zum Eingewöhnen und zum Lockern der Muskeln kommt diese erste Route in Richtung „Scheibe“ gerade richtig. Es ist dies im Winter eine Langlaufloipe und daher auch moderat. Diese Tour steigt gegenüberliegend vom Brennes auf einer Forst-
straße leicht bergauf. Der Rundkurs ist mit 5 km und ca. 100 Höhenmetern gut zu bewältigen und bietet auf seiner Retourschleife einen schönen Blick auf das Arbermassiv. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich schon mal geistig auf die nächste Runde in Richtung Arbergipfel vorbereiten.

Nr. 2: Arbergipfel-Weg:
Nun kommt also die Königsetappe, die auf den Arber selbst führt. Der Anstieg erfolgt hier über die schöne, aber steile Ostflanke des Arbermassivs und führt nicht ohne Grund gleich direkt an die Eisensteiner Hütte. Dort können Sie sich an der Verpflegungsstelle und natürlich auch in der Hütte reichhaltig stärken. Neben den leiblichen Genüssen, gibt es dort auch noch das romantische Hochzeitszimmer zu bestaunen und wer evt. Heiratsabsichten hat, kann sich das schon mal anschauen.
Insgesamt 60 Hochzeiten haben nach der Eröffnung im vergangenen Jahr dort stattgefunden. Auf dem Weg zurück zur Ausgangsstation am Thurnhofstüberl, kann man sich das Ganze ja noch mal in Ruhe überlegen, denn ab hier geht es nur noch bergab. Diese Gipfeltour ist mit 6 km und ca. 600 Höhenmetern zwar einerseits die Längste aber sicher auch die schönste Route. Über die lang gezogene Arberebene, vorbei an der Lamer Bergwachthütte, kommen Sie wieder zurück zum Ausgangspunkt am Thurnhofstüberl.

Nr. 3: Grafhütten-Weg:
Nach der Stärkung im Biergarten des Thurnhofstüberls und bei Musik geht es zur leichtesten Runde hinunter in Richtung Grafhütte. Dort können Sie wieder ein wenig entspannen und die Muskeln schütteln. Diese Route ist mit 4 km die Kürzeste, aber mit 150 m Höhenmetern auch nicht zu unterschätzen. Zurück am Brennes haben Sie wieder einen schönen Blick zum Arbergipfel und Sie können stolz sein, dass Sie schon da oben waren – falls Sie die 2. Runde auch wirklich gemeistert haben.

Nr. 4: Kl. Arbersee-Weg:
Der Kleine Arbersee gilt als der schönste See im Bayerischen Wald. Als früherer Eiszeitsee wurde er im 19. Jahrhundert wegen der Holzdrift aufgestaut. Dabei hat sich der Bodenbewuchs abgelöst und schwimmt nun als 3 Inseln auf der Seeoberfläche. Der Kleine Arbersee gilt als Naturparadies. Diesen erreichen Sie über den leichten Anstieg zum Sonnenfelsen. Von dort aus geht es dann abwärts in Richtung See. Achtung: Um den Kleinen Arbersee auch wirklich zu sehen, ist ein kurzer Abstecher sozusagen „Hin- und Zurück“ von ca. 300 m notwendig.
Diesen Blick sollten Sie nicht versäumen. Von dort aus geht es flach weiter in Richtung Mooshütte und dann allerdings wieder bergauf zum Brennes.
Dieser letzte Rundweg hat wieder 5 km und ca. 200 Höhenmeter.



>>> www.bayern-walk.de

Weitere Informationen:
Presseportal des Bayern 1






Fotos: Maria Frisch





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